Die Arbeit wurde für den Einladungswettbewerb der Stadt Kempten im Sommer 2006 erstellt. Der Brunnen sollte auf den Platz vor dem Stadttheater kommen. Material: Edelroststahl ( Cortenstahl)
Dimensionen:
Podest ca. 7,5m X 5m X 0,5m
Masken ca. 3,4 m hoch und in Gleitlagern drehbar gelagert.
1.Künstlerische Grundkonzeption
2.Funktions und Gebrauchsbeschreibung
Die drei Grund gebärden des Theathers: Das pathetisch imperative Wort; Die erleidende tragische Emotion; Der schalkhafte Humor; werden in drei Masken dargestellt.
Im täglichen Betrieb des Brunnens läuftdas Wasser auf der Bühne mit ca.320l/min Aus der patetischen Maske fließt ein Wasserfall auf einer Breite von ca.85cm mit 12 l/min.
Aus den Masken quillt das Wasser,als Ausdruck der Persona, die durch die Maske spricht. Dem gesprochenen Wort von der Bühne antwortet ein vielfacher Widerhall aus dem Puplikum,was durch die Wasserfontainen zum Ausdruck gebracht wird.
Aus der verzweifelten Maske fließt ein Gerinne auf ca.60 und40 cm Breite mit 60l/min.
Aus der komisch vorwitzigen Maske fließt ein Wasserfall diagonal mit ca 30 cm Breite und 60 l/min.
Die bildhauerische Arbeit ist ganz aus der zweidimensionalität der Maske entwickelt und definiert den Raum im variablen Zusammenspiel der drei Masken und im Wasserlauf. Durch Bewegung der Masken kann der Betrachter aktiv immer neue Räume schaffen.
Die Bühne wird zusätzlich aus den 1cm breiten Spalten mit quellendem Wasser benetzt; ca.60l/min
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Bei Veranstaltungen werden zusätzlich zwei fein zerstäubende Wasserfontänenwände in Wechsel vor und hinter dem Podest mit den Masken betrieben (je Wand im wechsel ca.200l/min bei 2-3 bar). Auf diesen Wasserwänden ,lassen sich mit Scheinwerfern oder Videoprojektionen effektfolle Lichtinszenierungen erzeugen. Wer keine nassen Füße fürchtet kann die Bühne auch im Betrieb betreten und die Konstelation der Masken durch drehen verändern.
Schlussbetrachtung:
Die Masken bestehen aus je zwei Hälften die wie in einem inneren Dialog verschränkt sind. Dabei zeigen sie auch eine Rückseite die das menschliche Antlitz bis zur Abstraktion verfremdet. Diese vielfältige Interaktions- und Betrachtungsmöglichkeiten ermöglichen ein immer neues Entdecken und Kommunizieren mit diesem Kunstwerk.